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75 Jahre Kriegsende – 75 Jahre Befreiung von der Naziherrschaft Gedenken in Pandemiezeiten

Flensburg. Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg und damit wurde auch die Terrorherrschaft des Hitlerregimes beendet. Einen Tag der Befreiung nannte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker den 8. Mai, den Tag des Kriegsendes, in seiner Rede zum 40. Jahrestag vor dem Deutschen Bundestag.


Wenn ein solcher Jahrestag in diesen Pandemiezeiten auch nicht mit einer großen Veranstaltung gewürdigt werden kann, wollen Oberbürgermeisterin Simone Lange und Stadtpräsident Hannes Fuhrig den Opfern von Krieg und Gewalt angemessen gedenken.


Am Freitag, den 08. Mai, werden sie ab 12:00 Uhr an verschiedenen Gedenkorten auf dem Friedhof Friedenshügel Blumen und Kränze niederlegen. Folgender Ablauf ist vorgesehen:
 

VVN-Ehrenmal und Gräberfeld der KZ-Opfer
Gräberfeld der deutschen und dänischen Kinder 
Gräberfeld der polnischen Zwangsarbeiter*innen und Kinder
Shoa-Mahnmal auf dem Jüdischen Friedhof
Grabanlage der sowjetischen Kriegsgefangenen
Grabanlage Abteilung Ostarbeiter der sowjetischen Zwangsverschleppten und ihren Kindern

 
Eine öffentliche Veranstaltung in größeren Rahmen ist derzeit nicht möglich, aber jede/r Friedhofsspaziergänger*in ist – mit gebotenem Abstand – herzlich willkommen dieses Gedenken zu begleiten.


Um 15:00 Uhr werden der Stadtpräsident und die Oberbürgermeisterin am Hebroni-Denkmal vor dem Polizeigebäude eine neue Informationstafel der Öffentlichkeit übergeben.
Pressekontakt: Christian Reimer

Kontaktdaten:
Stadt Flensburg
Pressestelle des Rathauses
Tel. 04 61 / 85 - 25 42
Fax 04 61 / 85 - 21 71
E-Mail: pressestelle@flensburg.de

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