St. Katharinen Kirche Gelting

St. Katharinen Kirche Gelting

St. Katharinen Kirche Gelting

Über St. Katharinen Kirche Gelting:

Die von doppelten korinthischen Säulen eingefasste Mittelachse enthält in ihrem Rundbogenfeld den Schrein des früheren Hauptaltars, eine dramatisch bewegte Kreuzigungs- und Kreuztragungsszene mit 43 Personen und 8 Pferden, die 1520-30 von einem unbekannten begabten Meister im Umkreis des bedeutenden Lübecker Bildhauers Claus Berg geschnitzt wurde. Wie alle älteren Kunstwerke der Kirche erhielt sie 1793 eine zur kühlen frühklassizistischen Farbigkeit passende helle Fassung. Aus den Altarflügeln sind die vorzüglichen Apostelfiguren an der Brüstung der Ostempore über der Schauwand erhalten. Krönender Akzent des Ostabschlusses ist der noch barocken Schwung zeigende Prospekt der 1794 von J. H. Angel gebauten Orgel, deren Werk 1904 von Marcussen erneuert wurde.

Vier große Logen von 1793/94 für die Güter Gelting, Düttebüll, Priesholz und Oehe betonen die Bedeutung des Adels für die Geltinger Kirche. Die Geltinger Loge über einer Rundbogenarkatur erinnert in ihrer strengen dorischen Gliederung an die Seitenfronten antiker Tempel. An der Nordwand hängt das 1525 von Hans Grothe geschnitzte ehemalige Triumphkreuz.

Von erlesener Pracht ist die 1653 von Hans Gudewerdt d. J. in Eckernförde geschnitzte frühbarocke Taufe, getragen von den Evangelisten. Ihren laternenartigen Deckel umstehen Engel mit den Leidenswerkzeugen. Plattdeutsche Inschriften: DE GARDENANGS (Gethsemane), DE KRONVNG, DE KRVCIGUNG, DE VPERSTANDING, DE VPFART bezeichnen die Reliefs an der 1639 von Berend Cornelissen, Husum, geschnitzten Kanzel. Die drei Glocken hängen in einem freistehenden schindelgedeckten Holzturm von 1729.

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St. Katharinen Kirche Gelting
Norderholm 19
24395 Gelting
04643 - 22 72

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